WINGENFELDER sind die Brüder Kai und Thorsten Wingenfelder. Köpfe der Band Fury In The Slaughterhouse. 2010 wurde ihr Bandprojekt WINGENFELDER aus der Taufe gehoben – seitdem begeistern die beiden ihre Fans mit ihrem ganz eigenen Stil. Der große und der kleine Bruder – ohne Fury unterwegs, aber nicht weniger erfolgreich. Nach bereits 3 Wingenfelder-Studioalben und Tourneen werden die Brüder im Herbst 2018 mit ihrem neuem Album „Sieben Himmel hoch“ durch 26 deutsche Städte on tour gehen. WINGENFELDER sind eigen und singen deutsch, Fury In The Slaughterhouse gehen, WINGENFELDER kommen zurück.
Das große Fury In The Slaughterhouse-Geburtstagsjahr wurde mit fast vollständig ausverkauften Sommer Open-Air Shows und der „Little Big World – live & acoustic“ Tour im Herbst 2017 erfolgreich beendet. Damit blickt die Fury- Band, die für das 30jährige Bestehen eigentlich nur ein einzelnes „Klassentreffen“ in der TUI Arena Hannover angedacht hatte, auf das erfolgreichste Live-Jahr ihrer Karriere zurück.
Doch wenn es am Schönsten ist, soll man aufhören – eine bekannte Devise. Für Kai und Thorsten Wingenfelder folgt eine weitere, logische Schlussfolgerung: mit WINGENFELDER in ihre ganz persönlich, musikalische Verlängerung zu gehen. Alle Fans des Brüder-Gespanns haben darauf gewartet, nun ist es endlich soweit. Die beiden arbeiten bereits seit Oktober 2017 am neuen Wingenfelder-Album, das auch schon seinen Namen hat: Sieben Himmel hoch. Kai Wingenfelder: „Die neuen Songs kommen um die Ecke gesaust wie zu spät kommende Partygäste. Wie ein unerwartetes Geschenk, leicht unkontrolliert aber immer mit einem Lächeln im Gesicht. Tolle Songs – vielleicht so gut wie noch nie – und wir haben gerade ein cooles Tempo drauf.“ Dieses Tempo hat den Entschluss von WINGENFELDER bestärkt, das neue Album bereits im Sommer 2018 zu veröffentlichen.
Wenn man neue Songs schreibt, dann möchte man diese auch live spielen: die zugehörige „Sieben Himmel hoch“ – Tour steht für den Herbst 2018 in den Startlöchern.
Für WINGENFELDER ist der Umkehrschluss die Regel. Mit dem Band-Erfolg von Fury In The Slaughterhouse im Rücken können die Brüder nun ein weiteres Erfolgs-Kapitel ihrer Band WINGENFELDER aufschlagen.

„Verlieb dich nicht in mich.“ Der erste Vorbote des am 8.6. erscheinenden Wingenfelder-Albums wurde Ende März veröffentlicht. Mit der ersten Single treffen die Wingenfelder-Brüder auch direkt ein klare Aussage. Als ob die beiden nicht ganz genau wüssten, dass negativ formulierte Warnungen doch gerne direkt gegenteilig als Einladung verstanden werden. Und das völlig zu Recht, denn es kündigt sich wirklich Großes an. So traurig-schön und melancholisch Titel und Thema auch sind, diese im so mitreißenden Tempo gerockte Aufforderung gibt einen äußerst vielversprechenden Ausblick auf das neue Album, dessen Songs so unterschiedlich und doch auf magische Art verwandt sind. Dieser Magie nicht zu erliegen, dürfte tatsächlich schwer werden.
Die beiden Wingenfelder, die uns seit 2010 auf die Reise mitnehmen zu ihren wunderbaren Geschichten über das Leben und die Suche nach der Wahrheit zwischen den Dingen, legen mit ihrem 4. Studioalbum mehr als nur einen drauf: „Sieben Himmel hoch“ geht es in diesen besonderen Wingenfelder-Orbit. Hier umkreisen die Brüder sich in gewohnter Lässigkeit und lassen scheinbar so mühelos so großartige Songs entstehen, dass da auf einmal 20 von ihnen sind – und von keinem will man sich mehr trennen. Und so wird es eine limited Edition des Albums mit zusätzlicher EP und somit mit allen Songs geben. Denn genau darum geht es schließlich auch. Darum, dass wir alle eigentlich Riesen sind – sieben Himmel hoch – würden wir uns nicht klein machen, uns ein- und beschränken, mit weniger zufriedengeben. Wir sind nur so groß, wie wir uns sehen. Und es wird alles nur so gut, wie wir es wollen. Warum nicht gleich sieben Himmel hoch? Und 20 Titel lang!
Das bisher offensivste Album macht also keine Kompromisse. Persönlich wie noch nie, aber ohne die ewig gleichen Innenansichten. Hier geht es ums Außen, um Sichtweisen, die zwar dem Alter entsprechen, aber auch den Zeigefinger anderen überlassen. „Die Themen sind ganz klar wir“, sagt Kai. Sie haben „die Schnauze voll von Belanglosigkeiten.“ Brot und Spiele sind aus, die Popthemen haben andere schon alle durch. Sie wollten ein Album mit Aussage machen, sich auf Themen konzentrieren, die ihnen am nächsten sind. Weit gestreut zwischen Sehnsucht nach Freiheit, Aufbruchsstimmung und dem wohligen Gefühl, endlich angekommen zu sein. Da sind Erinnerungen, Veränderungen, die Vergänglichkeit, zwei Menschen, die von Bowies Berlin träumen, ein unaufgeregt anderes Liebeslied, viele Ecken, noch mehr Kanten. Da ist die Suche nach dem Ufer zum Festhalten, die Zufriedenheit im Leben, das Steckerziehen, um sich selber zu finden. Zusammengefasst von dieser einmaligen Handschrift der beiden – und dieser Stimme, die im selben Atemzug zu Tränen rührt und die Hand reicht, um wieder aufzurichten, um mitzureißen und mittendrin zu sein, alles zu geben. Und beruhigt zu erkennen, das wir nicht für immer jung bleiben. Aber mit mehr Erlebtem auch mehr zu erzählen haben. Und wer nun eine relaxte Sicht auf die Dinge erwartet, liegt damit völlig richtig. Denn so entspannt die beiden von den neuen Songs erzählen, so klingen diese auch: zuversichtlich, unbefangen, lässig. Das Jahr mit Fury hat beflügelt und geerdet zugleich. Und sie zu diesen vielen starken Songs inspiriert. Weniger kopflastig, mal weniger nachdenken, was funktionieren wird, einfach machen. Anders machen.
So dann auch Songwriting und Produktion. Der Fokus lag bei „Sieben Himmel hoch“ ganz klar auf der Produktion und Aufnahme eines Albums, dieser Ansatz wurde bewusst gewählt. Hatten sie bei den bisherigen Alben auf einen einzelnen Produzenten gesetzt, gab es diesmal ein starkes Team unter der Führung von Thorsten und Kai Wingenfelder. Im kleinen aber feinen Artfarm Studio im tiefsten Bergischen Land, entstand gemeinsam mit Robbie Schuller, Volker Rechin, Benny Glass, Fabian Schulz, Thorsten Brötzmann, Anne de Wolff, Ulrich Rode, dem Foo- Fighters-Keyboarder Rami Jaffee und natürlich Jan Loechel ist ein Album, dem man in jedem Takt, in jeder Zeile anhört: Die hatten alle richtig Bock drauf. Wo andere noch experimentieren, bedient das Album sich völlig unverkrampft verschiedenster Ideen und Einflüsse der mitwirkenden Musiker und bewegt sich wie selbstverständlich zwischen Dub-Reggae-Nummer, Dancetrack, leiseren Tönen und lauten Vollgasgitarren, es erklingen Cellos, Violinen und Posaunen, findet sich viel Neues, Anderes und noch so viel mehr in und zwischen den Zeilen, detailverliebt arrangiert, mit dem nötigen Druck ausgestattet und trotz – oder gerade wegen? – der vielen überraschenden Momente und Wendungen immer mit einem Lächeln im Gesicht.
Und ist auch sonst alles nur ein Trick des Lichts – dieses am 8.6. erscheinende „Sieben Himmel hoch“ leuchtet auch im Dunkeln, ist laut und wild und auch mal leise, mal melancholisch, voller Überraschungen, Energie und guter Freunde – wie das Leben eben.
Die „Sieben Himmel hoch“ – Tour startet am 20. September 2018 und führt die Brüder durch 26 deutsche Städte.

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